Archiv der Kategorie: Tipps

»Navigational Warnings« — nie gehört!

In jedem Seegebiet gibt es nationale Küstenfunkstationen, die zu gewissen fixen Uhrzeiten nautische Nachrichten (Maritime Safety Information) senden. Diese enthalten in der Regel aktuelle Wettervorhersagen und nautische Warnungen (Navigational Warnings).

Doch was sind nautische Warnungen?

Die Navigational Warnings enthalten Nachrichten, die für das sichere Navigieren von Bedeutung sind. Das kann beispielsweise folgendes sein: »Navigational Warnings« — nie gehört! weiterlesen

Smartphone-Mikrophon-Lifehack

vor_reportVor wenigen Jahren noch waren die Kameras in den Mobiltelefonen nur Spielzeug, aber moderne Smartphones sind mittlerweile mit relativ hochwertigen Kameras ausgestattet, mit denen sich richtig brauchbare Filme drehen lassen — einfach,  unkompliziert und man hat es meistens mit dabei.

Auf jedem Segeltörn werden die schönsten Momente festgehalten. Doch gerade beim Segeln gibt’s das „Problem“, das meistens der Wind geht 😉 Smartphone-Mikrophon-Lifehack weiterlesen

USB-Kabel-Lifehack für heftigen Seegang

handy_gummringSmartphones sind ganz klar auf der Überholspur und lösen die vorangegangene Generation von Mobiltelefonen nach und nach ab. Sie haben einige Vorzüge gegenüber herkömmlichen Geräten. Es ist ein praktisches „Mini-All-In-One-Device“: eingebautes GPS, evtl. ein bisschen Kartenunterstützung, Stoppuhr, Notizblock, Bordkassa, Telefon, Diktiergerät, Fotoapparat, Kamera, Astro-App, und mit Wlan kann man in einer Taverne auch noch Internetsurfen.

Leider sind sie für die Bedingungen auf See ansonsten leider nicht besonders geeignet. Sie sind nicht sonderlich robust und ist das Display einmal feucht kann man es nicht mehr bedienen. Eine besondere Schwachstelle sind meiner Meinung nach auch die ziemlich fragilen Micro-USB-Stecker (s. auch Artikel über Handy-Ladeprobleme).

Bei rauheren Fahrten mit entsprechendem Seegang kann es durchaus mühsam sein, das Smartphone zu laden. Der 12V-Stecker ist meist beim Navi-Tisch zu finden, dementsprechend liegt das Handy dann genau dort, oder in einem Schwalbennest darüber, oder sonst irgend einer Nische — wo es dann spätestens bei der nächsten Wende einen Abflug macht…

usb_kabelMit einem einfachen Gummiring lässt sich das USB-Kabel fest mit dem Telefon verbinden, dass es auch bei solchen Bedingungen hält. Wie in der Abbildung rechts gezeigt, den Gummiring so am Kabel befestigen (Schifferstek), dass zwei Schlaufen bleiben. Danach am Handy anstecken und die Schlaufen seitlich über das Handy ziehen (s. Abbildung oben). Es sollte halbwegs fest sein. Falls der Gummiring zu lang ist, geht man damit am anderen Ende einmal über Kreuz und wieder zurück. Ich glaube, dass die Technik aber so einfach und einleuchtend ist, dass damit jeder Segler und jede Seglerin mit etwas Geschick zurecht kommt 😉

Viel Spaß beim Test beim nächsten Törn!

Probleme beim Handy-Laden?

stecker12vdualZur Basisausstattung jedes Seglers und jeder Seglerin gehört ein 12V-USB-Adapter zum Laden des Mobiltelefons, da auf einer Yacht während der Fahrt keine 230V zur Verfügung stehen. Manche Yachten sind mit einem sogenannten Inverter bzw. Wechselrichter ausgestattet, das ist aber eher selten und mir in den letzten 10 Jahren erst ein oder zwei Mal untergekommen.

Es ist sowohl mir selbst als auch anderen schon des öfteren passiert, dass sich das Mobiltelefon nicht oder nur schlecht (sehr langsam) aufladen lässt, oder dass es erst eine Zeit lang geladen werden muss, bevor man es einschalten kann. Probleme beim Handy-Laden? weiterlesen

Teures Datenroaming im Ausland — na und?

WIFIIm Internet online zu sein ist heute nichts Ungewöhnliches, ganz im Gegenteil, es gehört eigentlich zu den normalen Gewohnheiten bzw. Tätigkeiten des täglichen Lebens. Und das natürlich auch während eines Segeltörns.

Ich selbst bin es seit je her gewohnt, die aktuellen Wetterberichte von Olympia Radio, Split Radio oder anderen nationalen Stationen per UKW-Funk zu empfangen, finde es aber mittlerweile auch sehr praktisch, wenn man zusätzlich am Smartphone über das Internet eine aktuelle Bodendruckkarte zur Verfeinerung des Wetterberichtes hat, oder auch einfach nur, um bei mehrwöchigen Törns hie und da mal Kontakt mit der Heimat aufnehmen zu können, ohne dass einem bei der anschließenden Telefonrechnung die Tränen kommen. Teures Datenroaming im Ausland — na und? weiterlesen